Kreisvorstand der Frauen Union Limburg-Weilburg gewählt.
Kreis Frauen Union der CDU Limburg-Weilburg

Im November 1918 erhielten Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht – ein Jubiläum mit Signalwirkung für damalige, heutige und zukünftige Generationen.
Wir Frauen tun in der Politik gut, so die Kreisvorsitzende der Frauen Union Limburg-Weilburg, Christine Zips. Wo Frauen in der Politik mit-arbeiten verändern sich die Arbeitsweise sowie der Stil des Umgangs und der Auseinandersetzung.
Das weibliche Element muss in der CDU weiter gestärkt und ausge-baut werden, durch inhaltliche Initiativen, aber auch mehr Frauen in der Verantwortung, in Ämtern und Mandaten.
Weltweit ist die Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern in den Bereichen Gesundheit und Lebenserwartung, Bildung, wirt-schaftliche Beteiligung und politische Vertretung ein wichtiges Thema.
Die CDU als große Volkspartei der Mitte steht für Gleichberechti-gung und Wahlfreiheit.
Die CDU Frauen Union arbeitet daran, die Chancengleichheit von Frauen und Männern weiter voranzubringen, indem Frauen und Män-nern ermöglicht wird, ihr Leben nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Wenn Frauen auch künftig in der Mitte der Gesellschaft verankert bleiben und die Zukunft gestalten wollen, miss die CDU weiblicher und bunter werden.
Christine Zips äußert die die erfreuliche Feststellung, dass es seit der Einführung des Frauenquorums 1996 auf vielen Ebenen der Partei Fortschritte gegeben hat. Seitdem gilt eine Drittelbeteiligung von Frau-en an Parteiämtern in der CDU und an öffentlichen Mandaten. Die Zahl der Frauen aus den Reihen der CDU in politischen Spitzenäm-tern ist in den Jahren kontinuierlich angestiegen. Dies zeigt, dass sich die CDU erheblich gewandelt hat und Frauen den Weg in höchste Ämter öffnet.
Darüber hinaus sind gerade für Frauen Mutterschutzgesetze, Gleich-berechtigungsgesetze, Anrechnung der Erziehungszeiten bei der Ren-te, Mütterrente, Elternzeit, Elterngeld und Elterngeld plus Meilenstei-ne einer erfolgreichen CDU Frauen Union Politik.
Die Kreisvorsitzende betont:
Zwar ist schon viel erreicht worden, jedoch müssen Frauen eine noch stärkere Rolle in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft spielen. Dies ist auch eine Frage der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftli-chen Vernunft. Die Chance auf eine gute Entwicklung ist ungleich höher, wenn Frauen wie Männer an allen Lebensbereichen teilhaben, ihr Wissen und Können einbringen und sich entfalten können.

Srita Heide teilt diese Auffassung. Sie referierte zu dem Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht - eine Teilerfolgsgeschichte“. Die Unterneh-mensberaterin aus Hanau wies darauf hin, dass „Gleichberechtigung immer personenabhängig ist“. Und obwohl die Gleichberechtigung noch immer nicht in der Realität angekommen ist, lohnt es sich ihrer Meinung nach, weiterhin für Anerkennung und _Respekt zu kämpfen. Sie selbst kommt aus einer sehr bildungsstarken Familie in Indien.
Ihre Großmutter war Mitherausgeberin einer der ersten Frauenzeit-schriften in Kalkutta und zeigte ihr damit schon früh, dass eine Frau mit viel Mut und Kampfgeist nahezu jedes Ziel erreichen kann. Srita Heide war es schon früh ein großes Anliegen, sich politisch zu beteili-gen. Für sie bedeute Politik, sich sozial zu engagieren und soziale Verantwortung zu übernehmen.
Engagement ist nach Angaben von Srita Heide auch in Bezug auf Frauen und Politik sowie Frauen und Chancengleichheit nötig. Zu Be-ginn des Frauenwahlrechts gingen noch 8d2 Prozent der Frauen zur Wahl. Diese Zahl ist heute wesentlich geringer. Srita Heide ruft die Frauen an diesem Abend deshalb dazu auf „den Erfolg und das, was wir in diesen 100 Jahren erreicht haben zu würdigen, indem sie von ihren Rechten Gebrauch machen und sich auch politisch beteiligen“.
Die Chancengleichheit von Frauen und Männern ist nach Srita Heide vor allem deshalb so wichtig, weil Frauen im Laufe der Zeit immer mehr Verantwortung in der breiten Gesellschaft übernommen und damit an immer größerem Einfluss gewonnen haben. Auch das Frau-enbild hat sich in der Gesellschaft und der Wirtschaft dahingehend verändert, dass kein pauschales, klassisches Frauenbild mehr existiert. Umso wichtiger ist es nach Srita Heide, die momentan größte Herausforderung zu meistern: die Vereinbarkeit von Familie, Beruf, Pflege, Karriere. „Wenn wir Familie und Beruf in Einklang bringen, können wir auch gesellschaftliche Themen wie Lohngerechtigkeit und Chancengleichheit regeln“, so Srita Heide.

Die Mitgliederversammlung wählte an diesem Abend den neuen Kreisvorstand der Frauen Union Limburg-Weilburg. Als Vorsitzende wurde erneut Christine Zips einstimmig im Amt für weitere zwei Jahre bestätigt. Sie übernimmt außerdem das Amt der Mitgliederbeauftragten. Gislinde Hohlwein wurde als stellvertretende Vorsitzende ein-stimmig wieder gewählt. Schriftführerin Barbara Lindner wurde ein-stimmig bestätigt. Als Beisitzerinnen wurden gewählt: Marianne Ax-Vorndran, Elke Baccari, Rosemarie Bock, Ingeborg Drossard-Gintner, Birgid Eisenbach, Regine Eschenweck, Elke Fehr, Gisela Heckel-mann, Marion Kral, Gabriele Kramp, Brigit Schwenk und Karin Völpel.

Die Liste der Themen, mit der sich der neue Kreisvorstand beschäftige ist lang, gab Christine Zips zu. Sie zähle unter anderem auf die Verbesserung der Frauenrechte, die Kita- und Schulverpflegung, die Aufwertung des Ehrenamtes, den Einsatz für bessere Bezahlung der Pflegeberufe bis hin zur Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum. Alles schaffen wir nicht auf einmal. Aber wir CDU Frauen sind gut vernetzt und haben ein Stimme. Schritt für Schritt können wir gemeinsam viel erreichen. Darauf können wir stolz sein, saqte Zips.
Sie ruft die Frauen dazu auf, Mut zu zeigen und sich bei der Gestaltung des Lebensumfeldes einzubringen.

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