**Bedarf für Lernmittel nicht gedeckt, schwieriger Schuljahresbeginn für Betroffene

Frauen Union: Kinder in bedürftigen Familien müssen besser unterstützt werden**

Die Frauen Union der CDU Hessen fordert, dass die Regelleistungen nach Hartz IV für Kinder erhöht werden. Der besondere Bedarf für Lernmittel wird nicht abgedeckt. Dies bringt die betroffenen Familien gerade am bevorstehenden Schuljahresanfang in Schwierigkeiten, erklärte Landesvorsitzende Petra Müller-Klepper heute in Wiesbaden. Einem Kind stünden derzeit nach Hartz IV im Monat gerade einmal 1,33 Euro für Schulmaterial zur Verfügung. Wenn Lernmaterialien nicht angeschafft werden könnten, würden die betroffenen Kinder in ihren Bildungschancen beeinträchtigt.

Auch die Kosten für das Mittagessen in Schulen würden nicht ausreichend berücksichtigt. Die Hessische Landesregierung sei in die Bresche gesprungen und habe einen mit 5 Millionen Euro ausgestatteten Härtefonds eingerichtet, damit unbürokratisch, schnell und direkt geholfen werden könne. Dies sei eine Übergangslösung. Eine Neuberechnung und Anpassung ist dringend erforderlich. Der Bund darf nicht aus der Pflicht entlassen werden, forderte die Landtagsabgeordnete. Bundessozialminister Olaf Scholz dürfe das Problem nicht weiter aussitzen. Auch die Wohlfahrtsverbände haben bereits mehrfach auf die unzureichende Ausstattung des Regelsatzes für Kinder aufmerksam gemacht.

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