Der Landesvorstand der Frauen Union Hessen hat sich bei seiner ersten Sitzung unter dem Vorsitz von Diana Stolz, Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Bergstraße, neu konstituiert. Das Gremium legte die Themenbereiche fest, mit welchen sich die FU schwerpunktmäßig in den nächsten zwei Jahren beschäftigen wird.
Besonderer Gast war die Hessische Justizministerin und stellvertretende CDU-Landesvorsitzende Eva Kühne-Hörmann. Kernaussage ihrer Ausführungen war, dass die Union als Partei vor allem durch ihre Vereinigungen für die Wählerinnen und Wähler klare Positionen beziehen müsse. Es muss deutlich gesagt werden: „Was sind unsere Themen? Wie stehen wir dazu?“ Die CDU müsse die Menschen ansprechen, auch mal unübliche Wege gehen, aus ihrer Komfortzone herauskommen. Alte Formate müssen überdacht, erneuert oder ausgetauscht werden.
Dazu will die FU beitragen, neben ihren klassischen Themen wie Gewalt gegen Frauen, Soziales, Frauen und Beruf wird es in der Vereinigung künftig eine eigene Ansprechpartnerin für den Bereich Gesundheit geben. Auch Digitales und Umwelt kommen neu hinzu. Zur Chefsache wird das Thema Kommunalwahlen 2021, die Landesvorsitzende Diana Stolz nimmt sich persönlich dieser wichtigen Aufgabe an.
„Wir wollen mehr Frauen in der Politik. Das fängt bei den Listen zu den kommunalen Parlamenten an. Wir wollen Strategien erarbeiten wie wir mehr Frauen für die aktive Mitgestaltung der CDU-Politik gewinnen können und diese dann auf aussichtsreichen Plätzen aufgestellt werden“, sagt Stolz, die selbst erfahrene Kommunalpolitikerin ist. Wichtig sei aber auch, stärker als CDU darauf zu achten, welche Themen Frauen ansprechen und bewegen. Des Weiteren wird die Frauen Union bewusst ihre Sitzungen an unterschiedlichen Orten in Hessen stattfinden lassen.
Daher auch der Veranstaltungsort für diese Sitzung: Der Basis-Tagestreff der AIDS-Hilfe Frankfurt. Verena David, Frankfurter Stadtverordnete und weibliche Spitzenkandidatin der CDU für das Europäische Parlament, stellte als Vorstandsmitglied des Vereins die Arbeit der AIDS-Hilfe vor.

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