29. September 2012

**Petra Müller-Klepper zur FU-Landesvorsitzenden der Frauen Union der CDU Hessen mit großer Mehrheit gewählt

CDU Hessen soll weiblicher werden**

Dieburg. Petra Müller-Klepper, Staatssekretärin im Hessischen Sozialministerium, führt weiterhin als Landesvorsitzende die Frauen Union (FU) der CDU Hessen, die rund 11.008 Mitglieder zählt. Die 55jährige gelernte Journalistin aus dem Rheingau, die seit 2006 an der Spitze der CDU-Frauen steht, wurde beim Landesdelegiertentag in Dieburg mit einem überwältigenden Ergebnis ( 141 Ja-Stimmen 97,9 %, 3 Nein-Stimmen) für weitere zwei Jahre an die Spitze gewählt.

Zur stellvertretenden Landesvorsitzenden wurden Annette Bars (Darmstadt-Dieburg) und die Landtagsabgeordnete Bettina M. Wiesmann (Frankfurt) gewählt. Anne Oppermann (Marburg) wurde als Schatzmeisterin im Amt bestätigt.

Als Beisitzerinnen wurden gewählt: Srita Heide (Main-Kinzig Kreis), Astrid Heller (Wiesbaden), Christine Herkströter (Main-Taunus), Sylvia Hornung (Frankfurt), Birgit Kaiser-Wirz (Kassel-Land), Regina Karehnke (Wetterau), Cornelia Lange (Rheingau Taunus) Beate Mahr (Offenbach-Land), Birgit Otto (Gießen), Tamara Pfaff (Fulda), Dr. Regina Sell (Hochtaunus).

Mehr Frauen in Ämtern und Mandaten ist nach den Worten der Landesvorsitzenden das Ziel der FU Hessen. „Dies ist eine Aufgabe der gesamten Partei und nicht nur der Frauen Union“, unterstrich Petra Müller-Klepper. Gut die Hälfte aller Wahlberechtigten seien Frauen. Wenn die Union auch zukünftig erfolgreich sein wolle, müsse sie den Sichtweisen und Themen der Frauen mehr Gewicht beimessen sowie den Frauenanteil unter den Kandidaten bei Wahlen ausbauen. Solange keine Gleichstellung erreicht sei, seien Hilfsinstrumente wie das Quorum unerlässlich.

Die stellvertretende CDU-Landesvorsitzende und Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann unterstrich in ihrer Rede, dass "Frauenförderung immer noch nötig und wichtig ist. Wir müssen die Chancen nutzen bei zunehmenden Fachkräftemangel die qualifizierte Beteiligung von Frauen in allen Bereichen voranzubringen."

Zur Bewältigung der großen politischen Herausforderungen ist die Mitwirkung von möglichst vielen Frauen in der Union nicht nur erwünscht und wichtig, sondern unverzichtbar.

  

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