Die Frauen Union Hessen hat anlässlich des Internationalen Frauentages, der am 8. März 2020 begangen wird, mehr Gewicht für Frauen in der Politik und in Führungspositionen gefordert. Sie setzt darauf, dass die Kommunalwahl im März 2021 in Hessen einen Fortschritt bringt und künftig mehr Frauen die Kommunalpolitik mitgestalten können.

"Wir setzen uns dafür ein, dass Frauen auf allen Ebenen gleichberechtigt beteiligt sind. Für ein politisches Engagement in den Gemeinden, Städten und Landkreisen wollen wir mehr Frauen gewinnen“ erklärt die Landesvorsitzende Diana Stolz. Die CDU-Vereinigung sieht es als wichtig an, den Wählerinnen und Wählern auf den Kandidatenlisten mehr Frauen zur Wahl zu stellen. Eines ihrer Ziele dabei ist, Frauen stärker in die CDU einzubinden und die Anzahl der weiblichen Mitglieder in der gesamten Partei, insbesondere in den kommunalen Parlamenten, zu erhöhen. Zurzeit haben die Christdemokraten einen Frauenanteil von etwa 20,6 Prozent in den Kommunalparlamenten.
„Auch wenn Frauen seit 1918 mitbestimmen können, von einer wirklichen Gleichstellung mit den Männern sind wir noch weit entfernt. Die Frauen können noch immer nicht angemessen Einfluss in Politik, Wirtschaft und Gesselschaft nehmen“, sagte Landesvorsitzende Stolz.
In Schlüsselpositionen von Wirtschaft und Gesellschaft und insbesondere in politischen Ämtern und Mandaten sind Frauen weiterhin deutlich unterrepräsentiert. Mehr als 100 Jahren nach Einführung des Frauenwahlrechts ist der Deutsche Bundestag so männlich, wie seit zwanzig Jahren nicht mehr. Nur knapp ein Drittel der Abgeordneten sind Frauen. In den meisten Landtagen liegt ihr Anteil unter 30 Prozent. Im Hessischen Landtag beträgt der Anteil der Frauen 34 Prozent.
Deshalb lautet die Forderung der Frauen Union, den Anteil der Frauen in der Politik bereits bei den bevorstehenden Kommunalwahlen zu erhöhen. Frauen können mit ihrer Sachkompetenz und emotionalen Intelligenz wichtige Lösungsätze für die aktuellen Herausforderungen beitragen und sich gemeinsam für eine bessere Zukunft einsetzen.

Dafür ermuntert die Frauen Union Hessen die Kandidatinnen für sich zu werben und nach der Wahl auch Verantwortung in der Führung zu übernehmen.
„Es muss darum gehen, endlich das Versprechen des Grundgesetzes einzulösen. Gleichberechtigung ist ein Grundrecht und nicht verhandelbar“, betont Landesvorsitzende Stolz.

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