Unter dem Titel #StarkeFrauenStarkeThemen lädt die Frauenunion Hochtaunus zukünftig zu ausgewählten, persönlichen Diskussions- und Netzwerkveranstaltungen ein. „Wir wollen aus dem großartigen Potenzial der vielen, unglaublich tollen Frauen schöpfen, die uns umgeben und die jeweils Expertinnen in ihren unterschiedlichen Branchen sind“, erläutert Claudia Kott, Vorsitzende der Frauenunion Hochtaunus, das neue Veranstaltungskonzept.

Den ersten Themenabend widmete die Frauenunion Hochtaunus der Immobilienwirtschaft und den Herausforderungen einer Branche im Wandel. Mit Aygül Özkan, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V., dem Spitzenverband der deutschen Immobilienwirtschaft, begrüßte die Frauenunion dazu am 13. Juli 2022 im Royal Homburger Golf Club eine besondere Expertin in ihren Reihen. Lange Zeit galt die Immobilienbranche als behäbig und nicht sonderlich innovativ. Doch die Entwicklungen der vergangenen Jahre zeigen viele neue Trends und disruptive Technologien, die neue Potenziale entfalten. „Diese wollen wir erkennen und verstehen, um sie auch in unsere politische Arbeit einfließen zu lassen,“ so Afroditi Tsobanelis-Görgen, stellvertretende Vorsitzende der Frauenunion Hochtaunus.

In ihrem Impulsvortrag ging Frau Özkan vor allem auf die zentralen Herausforderungen an eine zukunftsfähige Immobilienwirtschaft ein: Neben dem elementaren Einfluss des Klimaschutzes seien dies die Marktlage und die Bestimmungsfaktoren im Bereich des Wohnungsneubaus sowie das Thema Smart Cities. Die Zukunft liege in Quartiersansätzen, davon ist Frau Özkan überzeugt. Ziel sei es zukünftig, CO2-neutrale Quartiere zu errichten, bei denen nicht nur die Zero-Emission des Gebäudes entscheidend sei, sondern auch die Konnektivität der Gebäude und Infrastruktur untereinander.

Auch die Persönlichkeit und der individuelle Lebens- und Karriereweg der Gastrednerin soll neben dem inhaltlichen Aspekt einer jeden Veranstaltung stets Bestandteil der Themenabende sein. So versprach die interessante und abwechslungsreiche Vita von Frau Özkan bereits einen spannenden Austausch. Im Laufe ihrer Karriere war Frau Özkan bereits in verschiedenen Managementfunktionen in der Wirtschaft tätig und, unter anderem, von 2010 bis 2013 Deutschlands erste Ministerin mit Migrationshintergrund. „Wir lassen bei unseren gemeinsamen Abenden daher selbstverständlich stets auch genügend Raum für neugierige Fragen und kritische Diskussionsbeiträge,“ so Claudia Kott. Auch nach dem spannenden und hochaktuellen Vortrag von Frau Özkan habe eine lebendige Diskussion unter den Anwesenden stattgefunden mit vielen inhaltlichen Fragen und einem persönlichen Erfahrungsaustausch – ein rundum gelungener Auftakt.


Bild: Frauen Union Hochtaunus

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